Programm 2018

Mittwoch, 14. November 2018

08:15 Uhr
Empfangskaffee
09:00 Uhr
Begrüssung / Einführung - Matthias Böhm
09:10 Uhr
Begrüssung / Einführung - Dr. Heiko Visarius
09:25 Uhr
Anwendungsorientierte Spanntechnik – Grenzverschiebung dank additiver Fertigung mehr
Das Thema Miniaturisierung spielt in zahlreichen Branchen eine große Rolle. Infolgedessen auch für die zerspanende Fertigung. So müssen auch Spannfutter immer kleiner, präziser und leistungsfähiger werden. Mit der konventionellen Fertigung sind viele Anforderungen nicht zu realisieren. Jochen Schmidt beleuchtet in seinem Vortrag die Möglichkeiten, die die additive Fertigung eröffnet, und wie MAPAL sie nutzt, um bisher nicht Realisierbares im Bereich der Spanntechnik umzusetzen.
Referent: Jochen Schmidt | Produktmanager Spanntechnik | MAPAL Group

18.11.1975 In Aalen geboren 1992 dreieinhalbjährige Lehre als Mechaniker bei MAPAL 1995 drei Jahre in der Produktion unter anderem als Springer 1998 zweieinhalb Jahre als Fertigungssteuerer in die Arbeitsvorbereitung 2001 Technischen Vertriebsinnendienst 2003 Zusätzlich Key Account Betreuung 2009 Produktmanager Spanntechnik 2013 zusätzlich Fertigungsleitung in der Spanntechnik 2018 zusätzlich Inside Sales & Services Spanntechnik

09:25 Uhr
Galaxie®: Aus Prinzip überlegen mehr
Der wissenschaftliche Beweis liegt längst vor: Galaxie® ist eine neue, eigenständige Getriebegattung mit einer prinzipbedingt überlegenen Kinematik. Mit Galaxie® hat WITTENSTEIN die Logarithmische Spirale als neue mathematische Funktion im Getriebebau eingeführt. Die hieraus resultierende, einzigartige Funktionsweise macht Galaxie® gegenüber bekannten Getriebeprinzipien in allen wichtigen technischen Leistungsmerkmalen zugleich überlegen – oft um Faktoren. Galaxie® ist „superior on principle“ – weil sie Bestleistungen bei Spielfreiheit, Gleichlauf, Steifigkeit, Drehmomentdichte und Überlastsicherheit bietet, ohne diese Merkmale „gegeneinander ausspielen“ zu müssen. In der Summe führt dies dazu, dass Galaxie® bezogen auf den Marktstandard in allen wichtigen technischen Disziplinen zugleich bekannten Planeten-, Zykloid-, Exzenter- und Standard-Wellgetriebe um Faktoren überlegen ist. Kein Wunder also, dass Galaxie® immer häufiger ein im doppelten Sinn „konstruktives“ Umdenken auslöst – und damit das Potenzial zu disruptiven Innovationen im Hochleistungsmaschinenbau hat: Experten sehen Galaxie® daher am Anfang einer exponentiellen Marktdurchdringung.
Referent: Gerhard Horn | Geschäftsführer | WITTENSTEIN AG

Gerhard Horn wurde 1964 in St. Gallen geboren. Im Jahr 1984 schloss er die Lehre als Maschinenmechaniker/Werkzeugbau bei ABB ab. Danach promovierte er 1987 als Maschinebau-Ingenieur FH an der Fachhochschule in Brugg-Windisch. 1999 erlangte er das Diplom als Wirtschaftsingenieur. Nach dem Studium war er 15 Jahre im Bereich der Industrieautomation tätig und absolvierte diverse tätigkeits- und funktionsbezogene Kurse und Seminare in den Bereichen Automation, Projektleitung, Vertrieb und Management. Seit 2003 ist er bei WITTENSTEIN AG in Grüsch als Vertriebsleiter für Antriebstechnik und als Geschäftsführer tätig. Im Lehramt unterrichtet er Robotik an der HF des Bildungszentrums Limmattal in Dietikon.

09:55 Uhr
Titan, effizient und prozesssicher fräsen mit geeigneten Werkzeugen – am Beispiel eines Knochenimplantats mehr
Titan ist biokompatibel, leicht und absolut rost- und säurebeständig.
An diesem Metall kommt niemand vorbei, wenn es um das Bearbeiten von
Teilen geht, die in direkten Kontakt mit dem menschlichen Körper kommen.
Doch Titan hat seine Tücken, und zwar nicht wenige. Anhand eines
Knochenimplantats wird gezeigt, welche Faktoren wichtig sind, um
beim Fräsen gute Resultate zu erzielen in Bezug auf Bearbeitungszeit,
Prozesssicherheit und Qualität der Oberfläche.
Referent: Dr. Sc. Nat. ETHZ Alberto Gotti | Entwicklungsleiter | Mikron Tool International

Alberto Gotti ist Chemiker ETHZ und Doktor der Naturwissenschaften. Er fing 2010 bei Mikron Tool an, wo er erst die Fertigung und heute das Entwicklungsteam leitet. Sein Team bewegt sich immer an der Spitze der Technologie. Im Kontakt mit Partnern hilft ihm seine sprachliche Kompetenz. Er kann sich genauso in Italienisch, in Deutsch, Französisch und Englisch fliessend unterhalten. „Ich finde es spannend, mit Menschen aus allen Disziplinen zu arbeiten. In meiner Freizeit sehe ich gerne fremde Länder oder bin mit Wanderschuhen, Schneeschuhen oder Skiern unterwegs“.

09:55 Uhr
Vernetzung hochautomatisierter Fertigungsanlagen mehr
Okuma's Connect Plan ermöglicht die Visualisierung der gesamten Produktionsstätte sowie die Datenverarbeitung und -analyse im „Internet of Things“. Anhand der in Echtzeit gesammelten und ausgewerteten Informationen können die Fertigungsprozesse mit jedem Lauf verbessert werden.
Eine Künstliche Intelligenz in der CNC-Steuerung ermöglicht ferner die vorausschauende Instandhaltung (Predictive Maintenance).
Referent: Jürgen Kläser | Senior Manager Application & FA Department, Product Manager OSP Control | OKUMA Europe GmbH (SUVEMA AG)

Jürgen Kläser arbeitet als Senior Manager Application und FA Department sowie als Produkt Manager für CNC Steuerungen seit 1996 bei OKUMA Europe GmbH. Er ist verantwortlich für Versuche, technische Kundenberatung, Entwicklung und Realisierung von Sonderlösungen im Bereich Automatisierung und Anbindung der OKUMA Steuerung. Nach einer Ausbildung zum Werkzeugmacher hat er 1988 die Meisterprüfung im Werkzeugmacher Handwerk abgelegt und arbeitet seit 1998 mit Okuma Maschinen.

10:20 Uhr
Pause / Networking
10:50 Uhr
BIG KAISER zeigt wie Industrie 4.0 funktioniert mehr
Im Zuge der Industrie 4.0 wird die Schweizer Industrie
dazu gezwungen sich neben der Mechanisierung,
Elektrifizierung und Automatisierung auch mit der
Digitalisierung und Vernetzung auseinanderzusetzen.
Bei BIG KAISER stehen damit zusammenhängende Fragestellungen
 im Mittelpunkt und dominieren die Entwicklung der Werkzeuge.
Mit dem Feinbohrkopf EWE ist es BIG KAISER gelungen in die
digitale Welt einzutauchen und den komplexen Prozess des
Feinbohrens smarter zu gestalten. Der weltweit erste Feinbohrkopf
mit Wireless-Verbindung verbindet sich dank einer einzigen
Taste mit der eigens dafür entwickelten App, um den Bediener
beim Bestimmen der optimalen Schnittparameter zu unterstützen.
Referent: Marco Siragna | Produktmanager| BIG KAISER Präszisionswerkzeuge AG

Marco Siragna machte seine ersten Erfahrungen im Feinbohren bereits in seiner Berufslehre als Polymechaniker, welche er 2007 erfolgreich abschloss. Anschliessend vertiefte er seine mechanischen Kenntnisse an der Fachhochschule Nordwestschweiz im Studiengang Maschinenbau. Kurz nach Erreichen des Bachelors, stiess Marco Siragna zu BIG KAISER und leitete 5 Jahre lang die Entwicklung der BIG KAISER Spezialwerkzeuge. Seine Kompetenzen setzte er besonders in der Produktentwicklung der KAISER Werkzeuge ein. Ende 2017 wechselte er als Produktmanager in die Verkaufsabteilung und unterstützt bis heute den Verkaufsinnen- sowie den Aus-sendienst in allen technischen Belangen der BIG KAISER Produkte.

10:50 Uhr
Die digitale Transformation, der Treiber für die Realisierung eines „Wertschöpfungsintranets“ im Bereich der zerspanenden Fertigung. mehr
Industrie 4.0 steht für Digitalisierung der Fertigung. Damit lassen sich Prozesse im Shopfloor automatisieren und IT-Systeme mit Hardware aller Art vernetzen.

Die zerspanenden Fertigung – Drehen und Fräsen – ist über eine allgemein gültige Wertschöpfung-sprozesskette definiert.  Über einen Fertigungsauftrag werden Teilprozesse in den unterschiedlichen Unternehmensabteilungen angestoßen. Von der CAD-Konstruktion über die CAM-Programmierung bis hin zur termingerechten Bereitstellung der sogenannten Fertigungshilfsmittel (Werkzeuge, Spannmittel, Prüfpläne, Fertigungsanweisungen, usw.).
Die Erfahrungen zeigen, dass die einzelnen Abteilungen mittlerweile sehr gute IT-Strukturen aufweisen. Es wird allerdings auch sichtbar, dass der abteilungsübergreifende Informations-, bzw. Datenfluss nicht gewährleistet ist. In der Projektierung und Umsetzung von Systemvernetzungen muss auf Grund der meistens sehr heterogenen IT-Systemstrukturen im Office- und Shopfloor mit großen Schwierigkeiten gerechnet werden. Einseitige Datenschnittstellen der unterschiedlichen IT-Systeme schränken die transferierte Informationsqualität sehr ein, bzw. erzeugen Datenbrüche im digitalen Prozess.

Der Vortrag beschäftigt sich mit diesem Umstand und zeigt Lösungen im Bereich des „digitalen supply chains“ im Kontext zum realen Fertigungsprozess auf. Wie können heterogene IT-Systemstrukturen im Bereich der Stammdaten und Automatisierungssteuerung im Fertigungsunternehmen zusammenwachsen, bzw. sich informationstechnisch vernetzen?

Referent: Christian Erlinger | Senior Process-Consultant | COSCOM GmbH

Christian Erlinger ist Senior Process-Consultant bei der COSCOM Computer GmbH. In dieser Funktion unterstützt er Unternehmen bei der Organisation von Produktionsprozessen auf dem Weg zu Lean-Production und Smart Factory. Mit dem Analyseschwerpunkt Produktionsnahe IT und Automatisierung in der diskreten Fertigung, liegt sein Fokus auf dem Einsatz von Fertigungssoftware im Rahmen von Industrie 4.0 Konzeptionen sowie Fertigungs- und Betriebsmittel-Management. Christian Erlinger, geboren 1972 in Linz/Österreich absolvierte nach seiner Berufsausbildung zum Kunststofftechniker, berufsbegleitend die Höhere Technische Bundeslehranstalt für Maschinenbau in Linz, die er 1997 als Maschinenbauingenieur abschloss. Weitere Ausbildungsmaßnahmen zum Certified Product Manager (FH) und Kommunikationsmanager folgten. Christian Erlinger war von 1991 bis 1998 als Technischer Angestellter im Bereich der CAD-Konstruktion tätig. Seit 1998 ist er in der COSCOM Unternehmensgruppe beschäftigt. Einem Jahr als Mitarbeiter im Technischen Support folgten weitere elf Jahre als Produktmanager im Bereich der COSCOM CAM- und Simulationssoftware.

11:20 Uhr
Digitale Reife als Grundlage für Industrie 4.0 mehr
• Kann ich die digitale Fabrik auf dem Fundament meiner aktuellen Produktion errichten?
• Was ist digitale Reife?
• Kann man digitale Reife messen?
• Sind meine Mitarbeiter „reif“ für die digitale Zukunft?
• Gut digitalisiert oder doch nur „Insellösungen“ und „Schatten-IT“
• Möglichkeiten den Reifeprozess zu beschleunigen.


Ja!
Referent: Marcus Niebecker | Produktmanager MES-Solutions | PROXIA Software AG

Herr Marcus Niebecker studierte nach einer Ausbildung zum Elektroniker und einer Industrie Meisterausbildung Informatik am b.i.b. international College in Paderborn. Er arbeitet seit 2006 bei der PROXIA Software AG im Bereich der Planung und Entwicklung von MES Software. Seit 2012 ist er Produktmanager für den Bereich MES-Solutions. Dabei liegt sein Schwerpunkt auf der technischen und strategischen Produktausrichtung in Bezug auf Industrie 4.0 und Digitalisierungsstrategien.

11:20 Uhr
appCom – Alle Zerspanungsdaten auf einen Blick mehr
Bei der Zerspanung von Metallen und anderen Werkstoffen ist das Werkzeug der Hauptakteur. Als Werkzeughersteller sitzt Walter daher in der „ersten Reihe“ und somit in einer Schlüsselposition, wenn es darum geht, Bauteilbearbeitungen zu optimieren. Walter setzt dazu auf ein Portfolio von digitalen Komponenten, um Geräte im Fertigungsumfeld zu vernetzen um dadurch die generierten Maschinen-, Werkzeug- und Prozess-Daten umfassend zu analysieren. Im Bereich der Maschinendaten und deren Auswertung arbeitet Walter mit seinem strategischen Entwicklungspartner für digitale Fertigungslösungen, Comara, zusammen. Ein Beispiel ist die neue Anwendungsplattform Comara appCom, mit der komplette Bearbeitungsabläufe in Echtzeit abgebildet werden.
Das Ziel ist Transparenz, die möglichst lückenlose Überwachung des Zerspanungsprozesses. Dabei setzt appCom dort an wo andere aufhören: Die Analyse der dabei in großen Mengen gewonnenen Daten liefert Erkenntnisse, die den Blick frei für Verbesserungspotenziale machen. Comara liefert hierbei das Grundsystem zur Vernetzung: Comara appCom. Walter bringt seine jahrzehntelange Zerspanungserfahrung zur Interpretation und Aufbereitung der gesammelten Daten ein. Dadurch hat der Anwender nicht nur Zugang zu den Maschinendaten, sondern kann diese effizient zu Auswertungen, Optimierungen und mehr nutzen.
Maschinenhersteller und Zerspanungsunternehmen können über Comara appCom speziell für Zerspanungsherausforderungen entwickelte Apps in ihren Fertigungen einsetzen und Echtzeit-Informationen visualisieren. So lassen sich komplette Bearbeitungsläufe im Detail darstellen und Bauteilbearbeitungen gezielt optimieren. Bereits Standardanwendungen in Comara appCom ermöglichen Auswertungen wie zum Beispiel: Welches Werkzeug befindet sich gerade in der Maschine? Welche Programme wurden für die Bearbeitung eingesetzt? Mit welchen Schnittparametern wurde das Werkzeug gefahren? Wie lange war es im Einsatz und wie hoch waren dabei die Anteile der Hauptzeiten und Nebenzeiten? Darüber hinaus können umfassende Analysen der Werkzeugeinsätze mit Achslastkurven und Vorschubdiagramm durchgeführt werden.
Neben Live-Daten aus der Maschine können auch Analysen und Daten von externen Quellen, die ebenfalls in die Anwendungsplattform eingebunden werden, eingesehen werden. HTML5 basierte, responsive Apps gewährleisten die Visualisierung der Daten und stellen sicher, dass die Informationen auf einen Blick erfasst und verstanden werden.




Referent: Florian Böpple | Experte für Digital Manufacturing | Walter AG

Florian Böpple hat seine Karriere bei Walter im Jahr 2010 mit einem dualen Maschinenbau Studium begonnen. Nach seinem Studium arbeitete er im Bereich Methoden & Systeme bis Mitte des Jahres 2014. Durch seine Tätigkeit in diesem Bereich lernte er die verschiedenen Prozesse, Systeme und Vorgehensweisen speziell im Bereich des Engineerings des eigenen Unternehmens kennen. Seit dem Jahr 2014 ist Herr Böpple im Bereich Digital Manufacturing tätig, den er zusammen mit seinen Kollegen zu seinem heutigen Format ausgebaut hat. Dieser Bereich beschäftigt sich mit digitalen Dienstleistungen und Lösungen rund um den Zerspanungsprozess. Bis Mitte 2017 war Herr Böpple als Experte für Digital Manufacturing Lösungen tätig und steht der Abteilung seitdem als Manager vor.

Referent: Peter Sautter | Expert Digital Manufacturing | WALTER AG

Peter Sautter arbeitet seit 2016 in der Abteilung „Digital Manufacturing“ der Walter AG. Diese Abteilung ist für die Weiterentwicklung, Projektierung und die Vertriebsunterstützung der digitalen Lösungen der Walter AG zuständig. Herr Sautter hat eine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker der Fachrichtung Spritzgussformenbau absolviert und anschließend Wirtschaftsingenieurwesen studiert. In der Fertigungs- und Anlagenplanung schrieb er 2016 die Bachelorarbeit im Bereich Qualitätssicherung und Prozessoptimierung.

11:45 Uhr
Lunch / Networking
13:15 Uhr
Innovative und flexible Spannsysteme für moderne Fertigungsprozesse mehr
Spannmittel sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Werkstück und Maschine.
Die Wahl des richtigen Spannmittels bestimmt maßgeblich die Rüst- und Bearbeitungszeit, sowie die Produktqualität.
Die Anforderungen an moderne Produktionsanlagen steigen immer weiter - Losgrößen werden kleiner, die Qualitätsanforderungen und der Kostendruck steigen weiter an.
SCHUNK bietet moderne, universelle Spannlösungen für ihre Werkzeugmaschine: von Losgröße 1 bis zur vollautomatisierten Fertigungsanlage.

Referent: Dipl.-Ing. (FH) Markus Michelberger | Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau Vertriebsleitung Spanntechnik | SCHUNK Intec AG

Herr Michelberger ist 46 Jahre alt und hat über 20 Jahre Erfahrung in der Werkzeugspanntechnik für Dreh- und Fräsmaschinen. Seit 2004 ist er bei SCHUNK und verantwortlich als Vertriebsleiter für die Bereiche Werkstückspanntechnik auf Dreh- und Fräsmaschinen.

13:15 Uhr
Mehr Performance für Ihren Erfolg - CAM-Innovationen von OPEN MIND mehr
Die stetige Weiterentwicklung der CAD/CAM-Lösung hyperMILL® ermöglicht Fertigungsunternehmen neue Wege einzuschlagen und Maschinen effizienter zu nutzen. OPEN MIND entwickelt komplett neue Verfahren, um herkömmliche Methoden in Frage zu stellen. Die Steigerung der Performance sowohl bei der Programmierung als auch bei der Bearbeitung steht im Fokus. Ein Beispiel ist die innovative Strategie 5-Achs-tangentiales Ebenenschlich.
Referent: Josef Koch | CTO | OPEN MIND Technologies Schweiz GmbH

• Studium Mathematik an der Universität Regensburg • 1983: Abschluß zum Dr. rer nat. • 1985-1990: Software Ingenieur für Leiterplatten-Testgeräte bei Rohde & Schwarz • 1990-1994: Entwicklungsleiter bei dem CAD/CAM-Hersteller ‚Happy User‘ • 1994 Mitgründer der OPEN MIND Technologies AG OPEN MIND gehört heute zu den 5 Top CAD/CAM Systemen der Welt • Seit 2011 Chief Technology Officer der OPEN MIND Technologies AG, Wessling

13:45 Uhr
Flexibilität 4.0 - Das digitale Cockpit für die intelligente CNC Fertigung mehr
Stellen Sie sich Ihren Maschinenpark vor – real und als virtuellen Zwilling. Für Ihren nächsten Auftrag nutzen Sie flexibel die Kapazitäten Ihres gesamten Shopfloors: Verfügbarkeiten und digitale Dokumentation in Echtzeit, fehlerfreie & optimierte NC Programme automatisch konvertiert für die verfügbare Maschine (unabhängig von ursprünglicher Kinematik & Steuerung), integriertes 3D Toolmanagement, und alles in einem bidirektionalen und durchgängigen Datenprozess.
Referent: Herbert Schönle | Dipl.-Betrw., General Manager DACH | SPRING Technologies GmbH

Herbert Schönle ist seit 2015 als General Manager DACH bei SPRING Technologies verantwortlich für den deutschsprachigen Raum und aktiv involviertin die strategische Entwicklung des Unternehmens und des NCSIMUL-Softwareportfolios für eine intelligente CNC Fertigung. Zuvor war der studierte Diplom-Betriebswirt mehrere Jahre als Vice-President bei den Softwareanbietern PTC und Matrix24 tätig und kennt daher die Anforderungen der Industrie an innovative digitale Lösungen.

13:45 Uhr
Wie schnell kann Intelligenz rotieren? mehr
Durch Intelligenz – oder Industrie 4.0 – kann die Lebensdauer einer Hochleistungsmotorspindel erhöht werden, der Werkzeugverschleiss reduziert werden sowie das Resultat beim Werkstück hinsichtlich Präzision und Prozesszeit optimiert werden. Ausserdem können ungeplante Maschinenstillstände dank präventiver Diagnose minimiert werden. Die Firma Step-Tec, ein Unternehmen der GF Machining Solutions, geht diesen Weg seit 20 Jahren mit grosser Konsequenz und gewährt einen praktischen Einblick.
Referent: Holger Erhardt | Head of R&D TU Milling | GF Machining Solutions

Holger Erhardt hatte in den letzten 20 Jahren diverse Führungspositionen in den Bereichen Forschung & Entwicklung und Operations bei verschiedenen Unternehmen des Werkzeugmaschinenbaus inne; u.a. als COO bei Fa. Reishauer AG. Seit 2017 verantwortet Herr Erhardt als Head of R&D TU Milling alle weltweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich Fräsanwendungen bei GF Machining Solutions. Neben einem erfolgreichen Abschluss als MBA an der University of Rochester/NY hat er einen Abschluss als EMBA der Universität Bern absolviert.

14:10 Uhr
Pause / Networking
15:00 Uhr
HAIMER 4.0 – neue Lösungen für vernetztes Werkzeugmanagement mehr
Folgende Themen werden behandelt:
Wie einfach Industrie 4.0 mithilfe der Haimer Produkte umzusetzen ist
Wie Sie mit HAIMER Ihre Ziele zur Produktivitätssteigerung umsetzten können
Wie die Digitalisierung bei Ihnen aussehen kann.

Wer die Vorteile der Digitalisierung im Produktionsumfeld nutzen will, muss für Durchgängigkeit sorgen, für reibungslosen Datenfluss. HAIMER, Systemanbieter für hochpräzise Produkte rund um die Werkzeugmaschine, hat sich dieses Themas angenommen und all seine Produkte datendurchgängig und Industrie 4.0-ready gestaltet.

Referent: Tobias Völker |  Leiter Marketing / Leiter Vertrieb CH, NL & Nordic | HAIMER (DIHAWAG)

Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und am Birmingham Southern College, AL, USA Abschluss: Dipl.-Kaufmann mit Schwerpunkten: Unternehmensführung & Organisation, Personalwesen, Werbepsychologie & Konsumforschung Seit 2007 als Marketingleiter verantwortlich für die weltweiten Marketingaktivitäten der Haimer Gruppe. Verantwortung für Key Account Kunden und den Vertrieb in der Schweiz sowie in den Niederlanden und Skandinavien seit 2009.

15:00 Uhr
Verordnungen & Regulatorien führen zu neuen Ansätzen in der Entwicklung von Kühlschmierstoffen mehr
REACh, CLP und die Biozid-Verordnung nehmen heutzutage grossen Einfluss auf Entwicklungen von Kühlschmierstoffen. Dies führt in vielen Fällen zu einer Beschränkung der Quantität und reduziert die Auswahl an Stoffen. Darum ist es wichtig, schon in der Planungsphase die Auswirkung eines Stoffes und dessen Menge im gewünschten Produkt zu berücksichtigen. Das Ziel sollte sein, ein möglichst humanverträgliches, kennzeichnungsfreies und stabiles Produkt zu entwickeln. Das F&E Team von Strub Swiss Tribologie berücksichtigt dies im Rahmen einer Entwicklung von den ersten Ansätzen bis zur Fertigstellung, ein Beispiel hierfür ist die Future-Resistent-Technologie.
Referent: Dr. Heiko Maier | Leiter Chemie & Technik & Mitglied der Geschäftsleitung | STRUB & Co. AG

Studium Chemie, Universität Siegen. Studium Ingenieurwissenschaften, Hochschule RheinMain. Promotion an der RWTH Aachen. Schon 20 Jahre in der chemischen Industrie und seit 2005 im Fachgebiet Schmierstoffe im Bereich Synthese und Herstellung sowie Entwicklung von wassermischbaren und nicht wassermischbaren Kühlschmierstoffen tätig. Seit 2016 bei STRUB + Co. AG Swiss Tribology als Leiter Chemie & Technik und Mitglied der Geschäftsleitung.

15:30 Uhr
CHIRON Turnkey- Komplettlösungen aus einer Hand mehr
Wir entwickeln, fertigen und verkaufen nicht nur CNC Werkzeugmaschinen höchster Qualität – bei TURNKEY von CHIRON realisieren unsere Ingenieure für Ihre speziellen Anforderungen die wirtschaftlichste Lösung. Entsprechend der jeweiligen Bearbeitungsstrategie stellen sie ein Gesamtpaket aus CNC Bearbeitungszentrum, Spannvorrichtungen, Werkzeugen und Modulen zur Automation zusammen und programmieren den Fertigungsprozess. Aus einer Hand.
Referent: Roger Schöpf | Leiter Applikation & Mitglied der Geschäftsleitung | CHIRON-WERKE GmbH & Co. KG

Herr Roger Schöpf, Director Turnkey-Projects bei CHIRON Werke GmbH & Co.KG, ist seit 37 Jahren im Unternehmen tätig. Herr Schöpf begleitet die kundenspezifischen Applikationen seit mehr als 25 Jahren & ist mittlerweile auch innerhalb der CHIRON Group aktiv.

15:30 Uhr
Der Kühlschmierstoff in der modernen Fertigung mehr
Der Fertigungsstandort Schweiz ist laufend gefordert, die Produktivität zu steigern und Kosten pro Teil zu senken. Der Kühlschmierstoff (KSS) als Teil der Produktionsmittel kann hier einen erheblichen Beitrag leisten, wenn der KSS auf Werkzeuge, Prozesse und Materialien abgestimmt wird.
In diesem Beitrag sollen sowohl das Potential des KSS zur Produktivitätsverbesserung als zukünftige Entwicklungen von neuen Technologien wie Minimalmengenschmierung und Ultra-Hochdruck-Kühlung gezeigt werden.
Referent: Dr. Sc. ETH Niklaus Rüttiman | Head of Process Engineering | Blaser Swisslube AG

Niklaus Rüttimann studierte an der ETH Zürich Maschinenbau mit Schwerpunkten auf Mess- und Regeltechnik und Strömungsmaschinen. Anschliessend arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigung und schrieb seine Doktorarbeit auf dem Thema der Zerspansimulation mit Netzfreien Methoden. Für Blaser Swisslube arbeitete er 3 Jahre in den USA an einem Industrie-Forschungscenter für Fertigungstechnik und leitet seit 2016 die Gruppe Process Engineering bei Blaser Swisslube.

16:00 Uhr
Die Dominanz der digitalen Plattformen mehr
Die Dominanz der digitalen Plattformen und wie Sie diese für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle nutzen!
Im Internet der Dinge, Dienste und Menschen (IoTSP) dominieren Plattformen. Diese Plattformen bieten umfangreiche Funktionalitäten und Dienste an, die die internen und die unternehmensübergreifenden Prozesse schneller, transparenter, sicherer und preiswerter machen werden. ERP bleibt das digitale Rückgrat des intelligenten Unternehmens und bildet als Plattform für nahezu alle Prozesse und Daten die Basis für Industrie 4.0.  In diesem Referat zeigen wir Ihnen die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle unter Nutzung der aufkommenden Plattformökonomie und beleuchten welche Rolle das ERP-System dabei spielt.
Referent: Michael Finkler | Leiter Business Development und Mitglied Konzerngeschäftsleitung der proALPHA Gruppe & Vorstandsmitglied des VDMA und des Bitkom | proALPHA Schweiz AG

Michael Finkler verantwortet das Business Development der proALPHA Gruppe und ist Mitglied der Konzerngeschäftsleitung. In seinen Zuständigkeitsbereich fallen auch die Kooperationen mit führenden Forschungsinstitutionen und Verbänden. Hier engagiert er sich für die Entwicklung praxistauglicher Industrie-4.0-Lösungen, unter anderem als Vorstandsmitglied des VDMA Fachbereich Software und Digitalisierung, des VDMA Landesverband Mitte und des Bitkom Arbeitskreis ERP, sowie als Mitglied des Forschungsbeirats des FIR e.V. an der RWTH Aachen. Seit mehr als 25 Jahren beschäftigt sich Michael Finkler mit Organisationsberatung und Einführung von ERP-Systemen in mittelständischen Unternehmen. Als Gründer und Vorstandsvorsitzender der ALPHA Business Solutions AG hat er seit 1994 die Einführung und Betreuung von mehr als 350 ERP-Projekten begleitet. Zuvor sammelte er als Projektleiter und Leiter der ERP-Beratung bei Hewlett-Packard umfangreiche praktische Erfahrungen durch die Arbeit an zahlreichen Projekten mit unterschiedlichen IT-Systemen. „In zahlreichen Pilot- und Forschungsprojekten zu Industrie 4.0 erarbeitet proALPHA praktikable Lösungen für den Mittelstand. Das ERP-System fungiert dabei als Schaltzentrale, sodass alle Systeme Hand in Hand arbeiten.

16:00 Uhr
Reimagine products. Reinvent manufacturing. Rethink business. mehr
Lasst euch von einer voll integrierten Additive Manufacturing Lösung inklusive einer Live Demo überraschen.
Referent: Jean-Luc Emery | Portfolio Developer CAE for Austria and Switzerland | SIEMENS Industry Software GmbH

Jean-Luc Emery ist für das Simulationsportfolio mit dem Schwerpunkt Systems Engineering und traditionelle FEM Simulation bei Siemens PLM Software zuständig. Seine Karriere bei Siemens PLM Software begann er 2007. Die „Additive Fertigung“ ist für Herr Emery mehr als eine neue Produktionsmethode: es ist eine Änderung in der ganzen Produktentwicklungsphase, wobei die Simulation mittels Topologie Optimierung eine signifikante Rolle spielt. Die Simulation wird dabei nicht als eine Insellösung eingesetzt, sondern in den ganzen Entwicklungsprozess integriert. Darüber hinaus führt Herr Emery seit 2013 als Dozent einen CAE Praxiskurs an der ETH Zürich.

16:30 Uhr
Rückblick / Schlussworte - Matthias Böhm & Dr. Heiko Visarius
16:45 Uhr
Apéro / Networking

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