Programm 2017

Donnerstag, 11. Mai 2017

08:15 Uhr
Empfangskaffee
09:00 Uhr
Begrüssung / Einführung - Matthias Böhm
09:10 Uhr
Generative Fertigung für stationäre Gasturbinen mehr
Generative Fertigungstechnologien, wie das selektive Laserschmelzen, metallischer Bauteile haben in der Turbinenindustrie über die letzten Jahre zunehmend an Bedeutung gewonnen. Um die noch junge Fertigungstechnologie sicher anwenden zu können, bedarf es tiefgreifender Kenntnisse im Bereich der Prozessführung, der Werkstoffe sowie des fertigungsgerechten Konstruierens. Herausfordernd stellt sich auch die Einbettung in bereits bestehende Fertigungsketten dar. Der Vortrag adressiert Besonderheiten der generativen Fertigung und zeigt spezifische Lösungsansätze im Bereich der Siemens-Gasturbine auf.

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Referent: Dr.-Ing. Sebastian Piegert | Technologiefeldleiter Additive Fertigung | SIEMENS AG

Sebastian Piegert leitet seit 2014 die Abteilung für additive Fertigung in der Business Unit Large Gas Turbines & Generators der Division Power & Gas bei der Siemens AG. Darüber hinaus fungiert er als Technologiefeldleiter „Additive Fertigung“ derselben Division. Seine Karriere bei Siemens begann er 2008 als Entwicklungsingenieur für Füge- und Reparaturprozesse hochbeanspruchter Gasturbinenbauteile. Herr Piegert studierte von 1997 bis 2003 an der technischen Universität Braunschweig mit Schwerpunkt „Allgemeiner Maschinenbau“. Um seine Kenntnisse im Bereich Hochtemperaturwerkstoffe zu vertiefen, promovierte er anschließend am Institut für Werkstoffe der TU Braunschweig auf dem Thema „Modern high temperature brazing processes for turbine blade and vane repair“.

09:45 Uhr
NEW COLLABORATION im Bereich ToolManagement, CAD/CAM-Prozess für einen modernen Zerspanungsprozess von morgen mehr
Trotz DIN 4000 und ISO 13399 stellt der Datenaustausch von ToolManagement-Systemen zu operativen CAD/CAM- und Simulationssystemen immer noch eine große Hürde dar. Klassische Datenschnittstellen mit eins-zu-eins Beziehungen beim Austausch von Werkzeuggrafiken führen zwangsweise zu einer Agilitätseinschränkung auf der Seite der operativen IT-Systeme.
COSCOM denkt diese Thematik völlig neu und hat im Rahmen seiner Industrie 4.0 Aktivitäten ein Datenkommunikationskonzept entwickelt, das die geforderte Systemagilität im modernen Zerspanungsprozess sicherstellt.

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Referent: Christian Erlinger | Senior Process-Consultant | COSCOM GmbH

Christian Erlinger ist Senior Process-Consultant bei der COSCOM Computer GmbH. In dieser Funktion unterstützt er Unternehmen bei der Organisation von Produktionsprozessen auf dem Weg zu Lean-Production und Smart Factory. Mit dem Analyseschwerpunkt Produktionsnahe IT und Automatisierung in der diskreten Fertigung, liegt sein Fokus auf dem Einsatz von Fertigungssoftware im Rahmen von Industrie 4.0 Konzeptionen sowie Fertigungs- und Betriebsmittel-Management. Christian Erlinger, geboren 1972 in Linz/Österreich absolvierte nach seiner Berufsausbildung zum Kunststofftechniker, berufsbegleitend die Höhere Technische Bundeslehranstalt für Maschinenbau in Linz, die er 1997 als Maschinenbauingenieur abschloss. Weitere Ausbildungsmaßnahmen zum Certified Product Manager (FH) und Kommunikationsmanager folgten. Christian Erlinger war von 1991 bis 1998 als Technischer Angestellter im Bereich der CAD-Konstruktion tätig. Seit 1998 ist er in der COSCOM Unternehmensgruppe beschäftigt. Einem Jahr als Mitarbeiter im Technischen Support folgten weitere elf Jahre als Produktmanager im Bereich der COSCOM CAM- und Simulationssoftware.

09:45 Uhr
Tiger·tec© Gold - ein Innovationssprung in der Beschichtungstechnologie mehr
Nach den revolutionären Tiger·tec© und Tiger·tec© Silver Beschichtungen macht die Walter AG jetzt einen erneuten Sprung und stellt eine neue CVD-Technologie-Plattform vor: Tiger·tec© Gold – mit der Frässorte WKP35G. Gegenüber den bisher üblichen CVD-Aluminiumoxid beschichteten Sorten bietet die neue, mit Titanaluminiumnitrid versehene Tiger·tec© Gold Beschichtung noch einmal deutlich verbesserte Eigenschaften – und damit höhere Standzeiten, Produktivität und Prozesssicherheit. Das spezielle Beschichtungsverfahren ist ein Grund dafür: Mit dem innovativen „Ultra Low Pressure-Verfahren“ (ULP-CVD) setzt Walter schon heute die Technologie der Zukunft ein. Die Vorteile: eine erheblich höhere Verschleißfestigkeit der Freiflächen, signifikant weniger Kammrisse sowie höherer Widerstand gegen plastische Deformation. Zahlreiche Praxistests auf Stahl- und Gusswerkstoffen ergaben deutlich höhere Standzeiten: im Durchschnitt 75 Prozent. Zudem erleichtert der goldfarbene Top-Layer die Verschleißerkennung.

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Referent: Jörg Drobniewski | Leiter Schneidstoffentwicklung | Walter AG

Jörg Drobniewski leitet seit 1999 die Schneidstoffentwicklung bei der Walter AG. Seine Karriere im Unternehmen begann er 1997 als Entwicklungsingenieur im Bereich Forschung und Entwicklung. Die Entwicklungsabteilung arbeitet täglich daran, Bearbeitungen zu verbessern und Prozesse sicherer zu machen. Herr Drobniewski hat an der Technischen Universität Dresden Fertigungsverfahren studiert und arbeitete anschließend bei der Tribo Hartmetall GmbH als wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als Hauptabteilungsleiter Vertrieb. Danach vertiefte er beim Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) seine Expertise auf dem Feld der Zerspanung.

10:15 Uhr
Industry 4.0 - SCHUNK goes digital mehr
In den kommenden Jahren wird das industrielle Greifen komplett neu erfunden. Um die Szenarien der Industrie 4.0, der Mensch-Roboter-Kollaboration sowie der Service- und Assistenzrobotik zu realisieren, braucht es intelligente, feinfühlige und hochvernetzte Greifsysteme, die Werkstücke selbstständig erkennen, permanent das Umfeld detektieren, sich autonom annähern und auch bei hoher Teilevarianz ein prozessstabiles und sicheres Handling gewährleisten. Als weltweiter Kompetenzführer für Spanntechnik und Greifsysteme verfolgt SCHUNK im Hinblick auf die Industrie 4.0 zwei Schwerpunktthemen: Erstens „Intelligente Mechatronik“ als Antwort auf die Flexibilitätsanforderungen der Smart Factory und als Grundlage für das sichere Greifen. Und zweitens „Vernetzte Systeme“, um neuartige Produktionsprozesse zu  ermöglichen. Das mechatronische Produktprogramm umfasst bereits heute 300 standardisierte Greifsystemkomponenten. Darunter sind viele Industrie-4.0-taugliche Module, die für den Einsatz in vernetzten Smart Factories geeignet sind: Intelligent, feinfühlig und mit der Möglichkeit zur unmittelbaren Kommunikation mit anderen Komponenten oder mit der übergeordneten Anlagensteuerung.

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Referent: Dr. Markus Klaiber | Technischer Geschäftsführer (CTO) | SCHUNK Intec AG

Dr. Markus Klaiber studierte Allgemeiner Maschinenbau an der Universität Karlsruhe (TH). Im Anschluss an sein Studium war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Oberingenieur am wbk Institut für Produktionstechnik tätig. Er promovierte 1992 zum Thema „Produktivitätssteigerung durch rechnerunterstütztes Einfahren von NC-Programmen“. 1993 wechselte er zu SEW-Eurodrive. Dort war es bis 2013 als Werksleiter tätig. Seit März 2013 ist er Technischer Geschäftsführer (CTO) der SCHUNK GmbH & Co. KG. Darüber hinaus ist Herr Dr. Klaiber Mitglied im VDMA-Spitzengremium Forschung und Innovation das sich derzeit intensiv mit Fragestellungen zu Industrie 4.0 auseinander setzt.

10:15 Uhr
Produktions- und Prozessdaten als Triebfeder für automatisierte Entscheidungsprozesse mehr
  • MES-Systeme als Datensammler zur Schaffung eines "Produktions-Gedächtnis"
  • Produktions- und Prozessdaten als Grundlage für automatisierte Entscheidungsprozesse
  • "Intelligente" Informationsverteilung innerhalb der Produktion
  • Digitalisierung von Prozessen und Entitäten als "Enabler" für Industrie 4.0
  • MES-Systeme als Schnittstelle zwischen Mensch und der "digitalen Fabrik"
  • OPC-UA als "neue Weltsprache"

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Referent: Marcus Niebecker | Produktmanager MES-Solutions | PROXIA Software AG

Herr Marcus Niebecker studierte nach einer Ausbildung zum Elektroniker und einer Industrie Meisterausbildung Informatik am b.i.b. international College in Paderborn. Er arbeitet seit 2006 bei der PROXIA Software AG im Bereich der Planung und Entwicklung von MES Software. Seit 2012 ist er Produktmanager für den Bereich MES-Solutions. Dabei liegt sein Schwerpunkt auf der technischen und strategischen Produktausrichtung in Bezug auf Industrie 4.0 und Big Data Management.

10:40 Uhr
Pause / Networking
11:10 Uhr
Riesiger Schritt in die Mikrobearbeitung mehr
Miniaturisierung der Komponenten und erhöhte Anforderungen von Genauigkeiten und Oberflächenqualitäten sind häufig angefragt. Mehrere Mikrofertigungsverfahren sind im Wettbewerb. Jedoch, Materialabnahme mit Schneidewerkzeuge sind immer noch relevant. Die mit Parallelkinematik 701S Maschine ist eine innovative Lösung, die in der Lage ist, diese Forderungen zu erfüllen.

Download Referat WILLEMIN-MACODEL
Referent: ETH-Ing. Denis Jeannerat | Technological Director | WILLEMIN-MACODEL SA

Denis Jeannerat schloss an der ETH-Lausanne als Dipl. Ing in Mechanical Engineering ab. Er zählt 34 Jahre Erfahrung in der Werkzeugmaschinenindustrie und arbeitet heute als Technological Director bei Willemin-Macodel in Delémont.

11:10 Uhr
Top-Präzision beim Fräsen von Guss und Stahl mehr
DOVE IQ MILL von ISCAR für stabile Zerspanprozesse

Damit Anwender auch auf leistungsschwächeren Maschinen stabil zerspanen können,  hat ISCAR den Planfräser DOVE IQ MILL entwickelt. Das weichschneidende Werkzeug ist mit Fräskörpern ausgestattet, die doppelseitige, quadratische Wendeschneidplatten mit acht Schneidkanten aufnehmen können. Die Platten besitzen eine neuartige Schneidengeometrie, die einen optimalen Spanbruch ermöglicht. Spezielle Wiper-Planfasen an den Schneidkanten erzeugen sehr gute Oberflächen. Anwender können mit DOVE IQ MILL Stahl, Gusseisen, hoch hitzebeständigen Legierungen und Aluminium bearbeiten.
Mit den axial eingebauten Wendeschneidplatten können Betriebe die Leistung ihrer Maschinen reduzieren und sie erhalten niedrigere Schnitttemperaturen. Auf dem schwalbenschwanzähnlichen Plattensitz können die Schneidplatten stabil und sicher fixiert werden.  Anwender erreichen dadurch hohe Zeitspanvolumina in Schnitttiefen bis 4,6 Millimeter. ISCAR bietet die Fräskörper in enger und weiter Teilung an. Die Planfräser gibt es im Durchmesserbereich von 50 bis 160 Millimeter, für den Einsatz auf Großfräsmaschinen in den Größen 250 und 315 Millimeter. Die Fräser sorgen für stabile Bearbeitungsprozesse.

Neue Wendeschneidplatten erweitern Einsatzgebiet von HELI IQ MILL HM390

ISCAR hat das Universalfrässystem HELI IQ MILL HM390 durch neue Schneidengeometrien weiter ausgebaut. Dadurch vergrößert  sich das Einsatzgebiet in der für dieses Frässystem typischen Mischbearbeitung deutlich. Für das Zerspanen von Nicht-Eisenmetallen gibt es nun hoch positive, umfangsgeschliffene und an der Spanfläche polierte Wendeschneidplatten. Eine neue, präzisionsgeschliffene Schneidengeometrie punktet in der Bearbeitung von austenitischen rostbeständigen Stählen sowie Titan- und hoch hitzebeständigen Legierungen auf Nickelbasis.
ISCAR hat das innovative Fräskonzept hinsichtlich Stabilität und Prozesssicherheit gegenüber den bisher eingesetzten zweischneidigen Wendeschneidplatten deutlich verbessert. Für lang auskragende Werkzeuge empfiehlt sich die neue Schneidengeometrie „FW“: Spanteiler mit einer Art Kordel-Profil reduzieren die Schnittkraft und verringern dadurch Vibrationen. Die Geometrie „GW“ mit spezieller Planfase aus dem Schneidstoff CERMET erzeugt sehr gute Oberflächen.

Download Referat ISCAR
Referent: Jan Kessler | Verkaufsleiter | ISCAR Hartmetall AG
11:40 Uhr
Drei Trends für die Fabrik der Zukunft mehr

In der klassischen Fertigung werden Prozesse bereits optimiert und automatisiert, doch die Fabrik selbst hat sich seit der Einführung des Fliessbands für das Modell T von Ford in den 1920er-Jahren nicht mehr grundlegend verändert. So fehlt beispielsweise oft die Funktionalität, moderne Maschinen zu synchronisieren, Maschinendaten vollständig zu nutzen oder Vermögenswerte zu kontrollieren. Autodesk zeigt Antworten, wie die Fabrik der Zukunft funktionieren kann.

Referent: Swen Niebann | Manufacturing Business Manager | Autodesk GmbH
11:40 Uhr
Wirtschaftliche Bohrungsbearbeitung auf Drehmaschinen mehr
Gühring ist Marktführer im Bereich der Bohrungsbearbeitung. Dazu gehören rotierende wie auch stehende Werkzeuge. Einlippenbohrer als stehendes Werkzeug einzusetzen, ist meist problemlos. Andere Operationen wie Bohren mit mehrschneidigen VHM Werkzeugen und Reiben sind auf Drehmaschinen nicht immer einfach zu realisieren. Nicht selten werden Pendelhalter oder bei der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung sogenannte modulare Ausrichtadapter von Gühring notwendig. Vor allem im Kleinstwerkzeugbereich sind Ausdrehwerkzeuge oft den mehrschneidigen Werkzeugen überlegen. Frau Weber und Hr. Blum geben diesbezüglich praktische Ratschläge.

Download Referat GÜHRING
Referent: Dipl. Ing. (FH) Markus Blum | Geschäftsführer | Gühring (Schweiz) AG

Markus Blum befasst sich seit seiner Lehrzeit mit der Zerspanung. Die Diplomarbeit „ Belastung der Fräswerkzeuge“ bei seinem Maschinen - Ingenieur Studium schloss er mit der Höchstnote 6 ab. Nach einem mehrmonatigen Praktikum in England im Bereich spanende Fertigung von Rüstungsgütern befasste er sich viele Jahre mit der Entwicklung von Reibwerkzeugen. Stehende Werkzeuge in der HPC Bohrungsbearbeitung sind in seiner zwölfjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer bei der Gühring (Schweiz) AG auch heute noch eine besondere Herausforderung.

Referent: Dipl. Ing. (FH) Sabine Weber | Werksleitung Stechwerkzeuge | Gühring KG

Das Thema Zerspannung lässt sich im beruflichen Werdegang von Sabine Weber wie ein roter Faden ziehen. Angefangen von der Lehre zur Industriemechanikerin mit anschließendem Studium im Maschinenbau, welches sie mit der Diplomarbeit zur Neuentwicklung von Werkzeugbeschichtungen auf Zirkonbasis beendete. Bei ihrer sechsjährigen Tätigkeit bei einem namhaften Stechwerkzeug-Hersteller, befasste sie sich mit der Konstruktion und Weiterentwicklung von stehenden Werkzeugen und war zusätzlich für die Entwicklung von Spangeometrien auf PKD-, CBN- und CVD- bestückten Werkzeugen verantwortlich. Ihr dabei erlangtes fundiertes Wissen setzt sie nun seit zwei Jahren als Werksleiterin bei der von ihr mitaufgebauten neuen Stechwerkzeuge-abteilung bei der Gühring KG ein.

12:05 Uhr
Lunch / Networking
13:30 Uhr
Bearbeitung von Keramik mit PKD-Werkzeugen in powRgrip® mehr
Mittels Lasertechnologie ist es heute möglich, Werkzeuge aus massivem PKD herzustellen. Durch diese Technologie wird die PKD-Struktur nicht geschädigt, und eine Herstellung von Werkzeugen überhaupt erst ermöglicht. So wurde zum Beispiel in hochfestes Zirkonoxid-Keramik ein Gewinde M2.2mm gefräst. Solch extreme Bearbeitungen können nur mit einem Werkzeugspannystem allerhöchster Güte, welches über hervorragende Dämpfungseigenschaften sowie einen exzellenten Rundlauf verfügt, erreicht werden.

Download Referat Vischer & Bolli
Referent: Matthias Buholzer | Geschäftsführer | Vischer & Bolli AG

Matthias Buholzer ist Betriebsökonom und ursprünglich gelernter Mechaniker. Bereits seit dem Jahr 2002 bei Vischer & Bolli tätig, ist er seit 2011 nicht nur Mitglied der Geschäftsleitung, sondern auch Mitinhaber der 1957 gegründeten Firma. Vischer & Bolli ist ein sehr innovativer Anbieter von Hochleistungswerkzeugen und Spannmitteln.

13:30 Uhr
Produktivitätssteigerung durch neue Ansätze für die Medizintechnikfertigung mehr
Die demografische Bevölkerungsentwicklung einerseits, Preisgestaltung und Wettbewerbsdruck andererseits sind die bestimmenden Faktoren in der Medizintechnik. Die Folge ist eine zunehmend individualisierte Medizin. Diese stellt völlig neue Anforderungen an Maschinenkonzepte. Lösungen von früher sind nicht mehr adäquat, es braucht neue Ansätze. CHIRON ermöglicht über intelligente Maschinensteuerung und die Kombination von standardisierten Optionen individualisierte Lösungen bis zur Losgröße eins.

Download Referat CHIRON

Referent: Rainer Staneker | Sales Manager | CHIRON Werke GmbH & Co. KG

Rainer Staneker (54) ist Verkaufsleiter für die Bereiche Medizintechnik, Uhren, Schmuck und Präzisionsteile bei den CHIRON Werken in Tuttlingen. Er hat Maschinenbau und Fertigungstechnik studiert. Als Produktionsleiter eines Uhrenzulieferers und Gründer einer Fertigung von Präzisionsteilen für die Medizintechnik verfügt er über vielfältige Erfahrungen bei industriellen Prozessen und Abläufen. Bei CHIRON begleitet er Maschinenbauprojekte von der Konzeption über die Herstellung bis hin zur Anwendung.

14:00 Uhr
Kühlen, kühlen, kühlen - der Schlüssel zum Erfolg beim Bohren schwer zerspanbarer Materialien mehr
Bohrer mit Kühlkanälen bis an die Spitze gibt es mittlerweile viele. Auch in kleinen Durchmessern. Doch wenn es um zähelastische Materialien mit schlechter Wärmeleitfähigkeit geht, reichen die „normalen“ runden Kühlkanäle nicht mehr, selbst bei hoher Druckleistung. Ein neuer Lösungsansatz ist gefragt für die prozesssichere Bearbeitung von rostfreien und hitzebeständigen Legierungen, umso mehr als diese immer beliebter werden in Industrien wie die Medizintechnik, Uhren- oder Flugzeugindustrie.

Download Referat MIKRON
Referent: Dr. Alberto Gotti | Entwicklungsleiter | Mikron Tool International

Alberto Gotti ist Chemiker ETHZ und Doktor der Naturwissenschaften. Er fing 2010 bei Mikron Tool an, wo er erst die Fertigung und heute das Entwicklungsteam leitet. Sein Team bewegt sich immer an der Spitze der Technologie. Im Kontakt mit Partnern hilft ihm seine sprachliche Kompetenz. Er kann sich genauso in Italienisch, in Deutsch, Französisch und Englisch fliessend unterhalten. „Ich finde es spannend, mit Menschen aus allen Disziplinen zu arbeiten. In meiner Freizeit sehe ich gerne fremde Länder oder bin mit Wanderschuhen, Schneeschuhen oder Skiern unterwegs“.

14:00 Uhr
Laser Metal Fusion mehr
Laser Metal Fusion wird häufig auch als metallischer 3-D-Druck, Powder Bed Fusion oder Selective Laser Melting bezeichnet. Den Bauplan liefert ein CAD-Modell. Der Laser baut das Werkstück Schicht um Schicht aus einem Pulverbett heraus auf. Werkzeug wird nicht benötigt. Die Designfreiheit von LMF bietet Lösungen, wo konventionelle Fertigung an Grenzen stösst und ermöglicht zudem eine wirtschaftliche Herstellung, bereits ab kleinsten Losgrössen.

Download Referat TRUMPF
Referent: David Weber | Aussendienstmitarbeiter Laser Division | TRUMPF Maschinen AG

Nach dem Wirtschaftsingenieur Studium mit Vertiefungsrichtung Product Management war Herr David Weber bei der Firma 3M, Abrasives System Division als Sales Engineer beschäftigt. Im Jahr 2012 absolvierte er eine Weiterbildung im Bereich Key Account Management an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Seit Oktober 2016 ist Herr Weber bei der Firma Trumpf Maschinen AG als Aussendienstmitarbeiter, Laser Division angestellt und spezialisiert sich in der additiven Fertigung und dem Lasermarkieren.

14:25 Uhr
Pause / Networking
15:15 Uhr
Additive Fertigung mit hoher Präzision und Oberflächengüte, wie geht das? mehr
Mit der Technologie LUMEX vom Japanischen Hersteller, Matsuura, kann eine weltweit einzigartige Lösung in der Additiven Fertigung für den Markt angeboten werden. Mit der Hybridlösung von Sintertechnologie und einer integrierten Frässpindel können Produktionsteile mit sehr hoher Präzision und Oberflächengüte auf einer Maschine hergestellt werden. Abgestimmt mit dem hauseigenen CAD/CAM sind optimale Lösungsmöglichkeiten für die Produktion von einfachen bis zu hochkomplexen Teilen möglich. Im Vortrag wird darauf eingegangen, was mit dieser Technologie heute möglich ist.

Download Referat NEWEMAG
Referent: Rolf Jauch | Leiter Verkauf Additive Fertigung | NEWEMAG Werkzeugmaschinen

Rolf Jauch ist im Kanton Uri geboren, aufgewachsen und lebt auch heute noch mit seiner Familie dort. Seine Lehre als Mechaniker schliesst Rolf Jauch erfolgreich in der Eidg. Munitionsfabrik Altdorf ab. Nach einigen Jahren als Mechaniker, bildet er sich zum Betriebsfachmann EF weiter. Aufgrund dieser Weiterbildung wirkt er beim Ausbau seiner Aufgaben in der RUAG in Altdorf mit. Im Wesentlichen gestaltet Rolf Jauch dort mit einem Team den neuen Geschäftsbereich Entsorgung Elektronik in Altdorf mit. Ab dem Jahr 2000 beginnt Rolf Jauch seine Tätigkeit im Bereich Einkauf / Verkaufskoordination bei den Firmen Newemag | Schneider mc SA. Im 2003 übernimmt er ein regionales Verkaufsgebiet für CNC gesteuerte Fräs- und Drehmaschinen. Im 2007 übernimmt er die Leitung der Abteilung Verkauf und wird Mitglied der Geschäftsleitung. Seit 2016 ist Rolf Jauch als Leiter Verkauf Additive Fertigung für die gesamte Schweiz zuständig.

15:15 Uhr
Die Evolution im Feinbohren mehr
Die Digitalisierung ist ein Trend, welcher die Schweizer Industrie voll erfasst hat. Es gilt, Prozesse zu automatisieren und smarte Produkte einzusetzen, welche die Arbeit schneller und einfacher machen. Mit dem Feinbohrkopf EWD EVO ist es BIG KAISER gelungen, den komplexen Feinbohrprozess smarter zu machen. Der weltweit erste Feinbohrkopf mit kabelloser Funkverbindung zum Smartphone verfügt über zahlreiche Funktionen, welche das Feinbohren wirtschaftlicher und prozesssicherer machen. Das Produkt wurde vollständig in der Schweiz entwickelt und wird auch hierzulande produziert.

Download Referat BIG KAISER
Referent: Stefan Appenzeller | Leiter Produktmanagement | BIG KAISER Präszisionswerkzeuge AG

Kurz nach der Berufslehre zum Werkzeugmacher, im Jahr 2006, stiess Stefan Appenzeller als CNC Mechaniker zu BIG KAISER. Nach einer kaufmännischen Weiterbildung sowie der Ausbildung zum eidg. Fertigungsfachmann wechselte er 2011 in die Verkaufsabteilung und war während den darauf folgenden fünf Jahren im Innen- und Aussendienst tätig. Im Herbst 2016 hat Stefan Appenzeller die Leitung des Produktmanagements übernommen und ist dabei verantwortlich für die Produktegruppe Feinbohren.

15:40 Uhr
Unterhaltung durch LINAZ
16:10 Uhr
Rückblick / Schlussworte - Matthias Böhm
16:20 Uhr
Apéro / Networking

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